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Pflege · 5 Min. Lesezeit

Sieben Gewohnheiten von Floristen, die auch zu Hause funktionieren: vom Schnittwinkel bis zur richtigen Wassertemperatur.

Ein Strauß aus der Boutique lebt so lange, wie man sich in den ersten 24 Stunden um ihn kümmert. Wir binden unsere Kompositionen aus Blumen, die höchstens 48 Stunden vor der Lieferung geschnitten wurden, doch danach hängt vieles von Vase, Wasser und dem Platz im Raum ab.

Die erste Stunde: ein frischer Schnitt

Entfernen Sie die Verpackung, sofern der Strauß nicht in einer Box steckt, und schneiden Sie jeden Stiel mit einem scharfen Messer im Winkel von 45 Grad frisch an. Tun Sie dies unter einem Strahl kühlen Wassers: So gelangt keine Luft in die Leitbahnen, und die Blume trinkt weiter.

Entfernen Sie die Blätter, die unter dem Wasserspiegel liegen würden. Im Wasser beginnen sie rasch zu faulen und verkürzen das Leben des ganzen Straußes.

Wasser und Vase

Die Vase muss makellos sauber sein. Füllen Sie sie zu einem Drittel mit zimmerwarmem Wasser und geben Sie das Päckchen Blumennahrung hinzu, das wir jeder Bestellung beilegen. Für Rosen und Pfingstrosen gilt dasselbe Vorgehen, Hortensien dagegen brauchen mehr Wasser: Sie trinken auch über die Blütenblätter.

Wechseln Sie das Wasser alle zwei Tage und kürzen Sie die Stiele dabei jedes Mal ein wenig. Es ist die langweiligste und zugleich wirksamste Gewohnheit.

Der richtige Platz

Halten Sie die Blumen fern von Heizkörpern, direkter Sonne und der Obstschale: Reife Äpfel und Bananen geben Ethylen ab, das das Verwelken beschleunigt. Über Nacht können Sie den Strauß an einen kühlen Ort stellen, so machen es auch die Floristen im Atelier.

Wenn die Blüten die Köpfe hängen lassen

Eine Rose mit hängendem Kopf lässt sich retten: Schneiden Sie sie frisch an, wickeln Sie die Blume auf ganzer Länge fest in dickes Papier und stellen Sie sie für zwei Stunden in tiefes Wasser. Der Stiel saugt sich voll und richtet sich wieder auf.

Sträuße aus dem Artikel